Der Klappentext vom Verlag klingt schon super vielversprechend „Ein Weckruf und eine Vision voller Hoffnung in Zeiten der Angst“. Und das ist nicht zuviel versprochen. Schon beim Lesen der ersten Kurzgeschichte mischt sich Traurigkeit mit Hoffnung. Und ein beeindruckendes Gefühl von Schönheit. Die Autorin schafft es ein starkes, liebevolles Bild von der Natur zu schreiben, die sich die Welt zurückerobert, die wir Menschen durch den Klimawandel verändert haben.
Wir stehen nicht außerhalb der Natur, wir sind Teil davon. Und so wirkt auch das Leben auf mich, dass sie zeichnet.
Das Buch ist ein Episodenroman oder Mosaikroman, in dem Sinne dass alle Kurzgeschichten in einer zusammengehörenden Welt stattfinden. Eindringlich und nah erzählt sie von verschiedenen Menschen, die sich in ihrer aktuellen Situation zurecht finden. Sich nah sind, oder ganz weit weg. Immer berührend.
„In sechs Erzählungen „“in sechs poetischen Erzählungen einen Ausblick auf die zweite Hälfte des 21. Jahrhunderts eröffnet und schildert, wie es gelingen kann, auch unter schwierigsten Bedingungen selbstbestimmt und in Würde zu leben.“
Leseprobe unter https://carcosa-verlag.de/unsere-buecher/arborealitaet/
„Ausgezeichnet mit dem Ursula K. Le Guin Prize als bestes Buch des Jahres.
Für alle Leser:innen von Kim Stanley Robinson, Emily St. John Mandel und Maja Lunde.“

